Sturmfels

„Die Feste von Sturm und von Fels, Heimat meines Geschlechts, kann es einen schöneren Ort in Falkenberg geben?“

Fredo von Sturmfels, Ritter Drakensteins

„Sturmfels ist Mein.“

Hagen, Bastard von Festenberg

Die Kampagne

Die Gesichte von Sturm und von Fels ist unsere zweite Ambiente-Conreihe innerhalb des Drakensteiner Reichs. Wir bespielen die Feste des Ritters Fredo von Sturmfels. Weltuntergänge, Dämonenportale sind hier nicht zu finden. Vielmehr bieten wir Platz für ein erwachsenes und ausgewogenes Liverollenspielerlebnis, dass von dem Engagement aller Spielteilnehmer_innen lebt. Erzählt werden vielmehr kleine Geschichten, die zwischen den anwesenden Charakteren stattfinden.

Spielgelände, Unterbringung und Verpflegung

Die Sturmfelsreihe findet auf der Tannenburg statt. Die Tannenburg liegt in Nentershausen kurz hinter der Landesgrenze Thüringen/Hessen rd. 15 KM von der BAB4 entfernt. Die Tannenburg ist voll bespielbar mit Tor, Festungsmauer, Hof, Kräutergarten, Gewölbe, Taverne und Rittersaal. Die Unterbringung erfolgt im gotischen Wohnturm auf eigenen Feldbetten. Wir genießen die bewährte Vollverpflegung der Tannenburg-Crew.

> Die Tannenburg

Was bisher geschah

Drakenstein 19 – Abseits der Wege 04. Juli – 07. Juli 2013

Nach langer Abwesenheit kehrte Fredo von Sturmfels zu seiner Feste zurück. Das Lehen wurde in den Zeiten seiner Abwesenheit vom Vogt Joachim von der Warte verwaltet. Doch von der Warte wollte Ruhm und Macht für sich und so bereicherte er sich an der Silbermine und spielte sein eigenes Spiel. Auch mit einer Raubritterbande im Wald paktierte von der Warte. Als Gäste Fredos traff eine Abordnung Galladoorns mit seinem Schwager, dem Ritter Caspar Aurelius von Lobesang, sowie Gäste aus Jakant, Braganca und der akronischen Nordostmark ein.

Doch war kaum Ruhe für die Gäste gegeben. Neben dem umtriebigen Vogt trieb ein Druide sein Schindluder im Wald und böse Isengrimms griffen des Nachts die Menschen an. In der Silbermine Kuno Eysenschlag kam es zu einem tragischen Einsturz, bei dem viele Minenarbeiter schwer verletzt wurden.

Und zu Fredos Schande kam heraus, dass seine Schwester Frieda trotz ihrer Ehe mit Ritter Caspar ein Kind mit dem Ordonsritter Rammradt von Wiesengrund hatte. Rammradt traff mit seinen Radzugstruppen ein und forderte die Übergabe seines Sohnes. In delikaten Verhandlungen wurde eine Lösung gefunden und die Ehe zwischen Frieda und Caspar gelöst. Der schändliche Vogt Joachim von der Warte entkam indessen, indem er sich dem heiligen Radzug anschloss und damit jeder weltlichen Gerichtsbarkeit entkam.

Zur Freude aller Drakensteiner kam heraus, dass die Dame Elaria aus Jakant einer fast versiegten Blutlinie des Herzogtums Wolfsleben angehört. Elaria begab sich im Büßergewand in die Nachtwache und wurde im strahlenden Antlitz der Mittagssonne zu Sire Elaria von Bachenthal, Ritter Drakensteins, geschlagen.

Drakenstein 22 – Knappenhatz und Pfaffenzwist 23. Juli – 26. Juli 2015

Fredo von Sturmfels lud allerlei Gäste nach Sturmfels doch kurzerhand verließ er die Burg und stürmte Rammradt von Wiesengrunf hinterher, der sich mit Fredos Neffen geheim in Richtung des Heiligen Landes abgesetzt hatte. In aller Windeseile konnte Fredo noch einen Brief aufsetzen und seinem Freund Sire Pelindur von Darkenhowe aus Asfalon die Leitung der Burg übertragen.

Was Fredo nicht wusste, die Krone war bereits auf dem Weg gen Sturmfels, um die Steuerschuld, ein Versäumnis des alten Vogts, nun endlich einzutreiben. Derweil traffen viele Gäste aus Asfalon, aus Akron und aus Siebenhafen ein. Mehrere Ritter hatten sich auf Sturmfels verabredet, um eine Knappenhatz zu veranstalten. Derweil diskutierten die Pfaffen hitzig in dem Abteikeller über die Geschichte des heiligen Cederic von Mondenaue, waren doch Dokumente mit einer ganz anderen Geschichte aufgetaucht.

Victoria von Quelldorf, Baronin Pandorias, traf mit ihrem Gefolge ein, um über Frieden zu verhandeln. Der ausgelieferte Baron, Söhnder van Pandur, wurde vorgeführt. Nach Beratungen bis tief in die Nacht wurde beschlossen, Söhnder, da immer noch von Stand, nicht in den Kerker zu ketten, sondern auf eine Schlafstätte zu legen. Sturm und Donner zogen auf. Der schändliche und ehrlose Söhnder hielt sein Ehrversprechen nicht, schlug Wachen nieder und entkam in die Gewitternacht.

Am frühen Morgen wurde der Knappe und Vogt William von Valmor der rituellen Waschung durch die anderen Knappen unterzogen. William legte das Büßergewand an und zog sich zum Gebet zurück. Derweil fanden die Vhaninger und die Siebenhafener Heilerinnen viel des unterschlagenen Silbers, während die Edelleute Fredos tatsächliche Steuerschuld berechneten.

Während des Manövers der Knappen erschien auf der Bergkuppe die königliche Standarte. Amalswind von Draken, Königin Drakensteins, war eingetroffen. Nach den Beratungen zu Fredos Verbleib, entschied sie Hagen von Festnberg bis zur Rehabilitation von Sire Fredo als Verwalter und Burgherren einzusetzen. Am Abend versammelten sich alle im Rittersaal und William forderte seinen Ritterschlag ein, den die Krone gewährte. William aus dem Hause der Valmor ist Ritter Drakensteins und nunmehr Herrscher von Galgenberg und damit Vasall von Baron Heinrich.  Lange beriet die Krone mit der pandorianischen Delegation. Ein dünner Frieden wurde ausgehandelt.

Zum Abend hin tafelte das Gesinde auf, was die Küche hergab. Die Spielmannsleute ließen die Feste mit fröhlichen Klängen erklingen und bis spät in die Nacht wurde getanzt und in der Schenke Bier und Wein gefröhnt.

Bekannte Persönlichkeiten

Fredo von Sturmfels
(Der Ritter)

Lady Frida von Lahre (Schwester von Sire Fredo)

Hagen, Edeler von Festenberg
(eingesetzter Vogt)

Bruder Möbius von Lehmfurth                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               (Priester von Sturmfels)

Seine Eminenz Hubertinus Dé Cassaré                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               (Abt des benachbarten Klosters Golzhöhe)