Herzogtümer

Das Land Drakenstein ist in acht Herzogtümer aufgeteilt. Wobei jeder Landstrich seine Eigenheiten und Besonderheiten hat.

1. Draken

Herzogin: Königliche Hoheit Amalswind von Draken

Der Lichtquell für alle Adligen des Landes und der Grund für einen jeden des Reiches zu existieren. Nach dem Tod ihres Mannes, Königs Barbados von Draken, kämpft sie mit Wort und Tat um die Krone und führte mit Hilfe des Glaubens die Herzogtümer zurück in den Frieden.

Über das Herzogtum:

In der meist flachen Landschaft liegt ein einzelner Tafelberg, auf dem die Hauptstadt Greifenstolz thront. Einst eine kleine Festung ufert die Stadt mittlerweile weit über die Stadtmauern hinaus und schmiegt sich eng an den Hügel. In den engen Gassen herrscht reges Treiben und Greifenstolz scheint nur zu später Stunde etwas Ruhe zu finden.

Die umliegende Landschaft wird meist zum Ackerbau genutzt und große Rinderherden grasen die üppigen Grasflächen ab. Das Wetter ist das ganze Jahr über sehr mild, so dass die Ernten auf den Märkten meist hohe Gewinne erzielen. Besonders beliebt sind die orangefarbenen Pfirsiche, die zwar selten aber sehr köstlich sind.

Durch die gute Landwirtschaft gibt es hier sehr wenig Armut und nur in den regenreichen Jahren kommt es vor, dass die Ernte auf den Feldern vergammelt. Aber auch für solche Jahre ist vorgesorgt und große Speicher sind angelegt worden.

2. Klemmberg

Herzog: Königliche Hoheit Isenhart von Klemmberg

Als Sohn von Rothardt  ermöglichte er den Friedensschluss mit Draken im Bürgerkrieg, indem er seinen Vater absetzte und die Herzogin von Draken ehelichte. Tatsächlich verfügt er jedoch nur über geringe Regierungsgewalt. Seine Interessen liegen eher in der Kunst und der Musik.

Über das Herzogtum:

Das größte Herzogtum war Anstoß des Bürgerkrieges. Nach dem Tod des alten Königs Barbados von Draken erhob der Herzog Rothardt von Klemmberg den Anspruch auf den Thron und so begann ein Konflikt, welcher das Land prägen sollte. Ende und Frieden kam erst durch der Vermittlung der Kirche und dem neuen Herrscher Sir Isenhardt von Klemmberg und die Ehe mit der Königin Amalswinds von Draken.

Das Land ist überwiegend geprägt von großen Flächen, auf welchen die Bauern ihr Getreide im Überfluss ernten. Dank des gut Schiffbaren Grenzflusses und den Erzvorkommen der Rauen Ebene erbringt das Herzogtum reiche Erträge. Die Gebiete zwischen dem Grenzfluß und der Klemme eignen sich auch hervorragend für den Anbau von Obstbäumen. Die Dörfer und Ortschaften werden durch dichte Wälder von einander getrennt.

3. Mondrarock

Herzog: Mordred von Mondrarock

Der paranoide Herrscher über das Herzogtum Mondrarock. Nur sein engstes Gefolge hat ihn die letzten Jahre zu Gesicht bekommen. Es gab sogar böswillige Gerüchte das er an Lepra erkrankt sein. An anderer Stelle hört man es munkeln das er gar nicht mehr lebt.
Seine Getreuen halten seinen Namen jedoch vehement hoch.

Über das Herzogtum:

Das Gebiet wird seit Jahren von Mordred von Mondrarock regiert. Die wehrhaften Burgen liegen inmitten von zerklüfteten Bergen und die dunklen Wälder laden nicht gerade zum Besuch ein. Das Misstrauen und die Abneigung vor Fremden entsprang den langen Kampf gegen die Mächte der Dunkelheit, welche von den östlich gelegenen Orklanden immer wieder die Abgeschiedenheit stören. Während des Bürgerkrieges unterstützen die Truppen den Herzog von Klemmberg und haben scheinbar als einzige keinen Gewinn aus dem Konflikt gezogen. Das hat dazu geführt, das Mondrarock dem rest des Landes vorsichtig bis zuweilen ablehnend gegenüber steht. Das Land lebt weitestgehend vom Bergbau und der Holzproduktion, hat jedoch selbst nur sehr wenig Flächen für Ackerbau.

“quin Montani semper liberi” – Das Bergvolk ist immer frei, der Wappenspruch Mondrarocks

4. Falkenberg

Herzog: Gustav von Falkenberg

Wertgeschätzter Bruder der Königin, der ihre Interessen in Falkenberg vertritt und im Bürgerkrieg immer an ihrer Seite stand. Manchmal nagt noch ein wenig der Neid an ihm, dass ihm die Königskrone verwehrt blieb.

Über das Herzogtum:

Das zentral gelegene Herzugtum Falkenberg unterteilt sich in zwei Grafschaften.  Sowohl die Grafschaft Horenburgals auch die  Grafschaft Lauenburg zeigen auch heute noch  die Überbleibsel der hier ausgefochtenen Schlachten. Überall sind die Schneisen des sonst dicht bewaldeten Gebietes zu sehen, wo die Kriegsparteien Holz für ihre Zwecke schlugen. Nur langsam schwinden die Narben des hier schwer wütenden Krieges im Land und im Volke.Das Misstrauen gegen die ehemaligen Kriegsgegner ist bei dem Falkenberger noch stark vorhanden, wobei hier  Mondraock besonders zu nennen sind.

Das Herzogtum zeichnet sich durch eine Mittelgebirgslandschaft aus. Tannenwälder, kühle Bergflüsse und einige Erz-und Silbermienen findet man hier. Die Bauern betreiben Schweinezucht ebenso wie Weinanbau. Falkenberg stellt das inoffizielle Zentrum des Glaubens dar,  sich her in Golzhöhe das Kloster von Kardinal Hubertinus Dé Cassaré, sowie die Ordensfestung der Ritter Ordons befindet.

>> Ausführliche Beschreibung Falkenberg [PDF] von Daniel D.

5. Livestal

Herzog: Hellwig von Livestal

Wie schon viele seines Geschlechts, nahm auch er sich eine elfische Gattin. Was wohl eine wahrlich gute Wahl gewesen ist. Denn wie schon so manch einer seiner Familie ist auch er mit einem langen Leben gesegnet, und besiegt jeden Tag aufs neue, das Alter mit seiner strahlenden Schönheit.

Über das Herzogtum:

Ein weites Land mit dünnbesiedelten Ebenen, nur getrennt von einigen Wälder und Flüssen. Die wenigen Adligen haben ihre Behausungen unweit der Furten errichtet und versenden ihre Güter zumeist über Boote ins Landesinnere. Hier finden auch die wenigen Elfen des Reiches ihr Zuhause. Die Bewohner Livestal´s züchten die Landesweit besten Pferde und wissen diese auch teuer zu verkaufen und so ist es nicht verwunderlich, das den reichen saftigen Gaslandschaften nur wenig Platz für Ackerbau abgerungen wurde.

>> Die Elfen Aurerijahrs in Drakenstein [PDF] von Nicole K.

6. Moorland

Herzog: Paul von Moorland

Der noch junge Herzog ist wohl in vielerlei Hinsicht der Ärmste der Herzöge. Nicht nur dass sein Reich ständig durch Überschwemmungen verwüstet wird, nein er ist auch dem Suff ergeben und neigt zur Streitsucht. Als selbst erklärter Erfinder des Steghausbaus sieht er sich selbst als strahlende Verkörperung des klugen Gedankens.

Über das Herzogtum:

Wie der Name es schon hören lässt, handelt es sich um ein recht feuchtes Gebiet. Viele kleine Bäche durchziehen das Land und fließen träge dahin. In der Zeit der Schneeschmelze in den anliegenden Bergen allerdings werden die sumpfigen Flächen stark überflutet und nur einzelne, höher liegende Landinseln werden verschont. Dort leben auch die wenigen Bewohner in diesem Landstrich, die ihre Hütten teilweise auf Stelzen bauen, um sich vor dem Wasser zu retten. Der Schlick, der nach solch einer Schwemme zurückbleibt ist allerdings sehr fruchtbar und ermöglicht eine reiche Ernte in den Herbstmonaten. Die Bauern, die dort leben, können so in guten Jahren eine reiche Ernte einfahren. Rüben, Weizen und viele Gemüse gedeihen.Einzelne Gehöfte sind oft Wochenlang von der Welt abgeschnitten und können nur mit Booten zu den anderen pendeln.

Es wird ein einsames Leben geführt und die Zeit wird genutzt alte Geschichten zu erzählen und Neue zu erdenken.  NUr zu den Feiertagen  besticken die Frauen  ihre Gewänder mit bunten Farben, da das Land selbst schon dunkel genug ist. Moorländer sind ständig mit Schlamm bedeckt und legen daher sonst nicht viel wert auf ihr äußeres.

7. Wolfsleben

Herzog: Rolf III. von Wolfsleben

Ein Herr, der den Genüssen des Landes nicht abgeneigt gegenüber steht. Feigen im Speckmantel und gegrillte Wachteln sind ein von ihm erklärtes wolfslebener Edelgericht. Auch reist er lieber mit der Kutsche als mit dem unbequemen Pferde. Doch bei allem Wohlstand den er genießt ist eins nicht zu vergessen. Seine Hand hat er nicht beim Abendmahl verloren, nein, es war ein Kampf mit einem riesenhaften Wolf. Unter seinen Getreuen ist dieser Kampf legendär.
Aber auch unter seinen Widersachern hat er sich einen Namen gemacht. Als “Der rote Breschenschläger” oder der “Rasende Schlächter” ist er unter den Orks bekannt, welche immer mal wieder auf dem Osten heraus in sein Land eindringen.

Über das Herzogtum:

Reißende Wölfe und die Orks durchstreifen die östlichen Gegenden des Reiches, während sich die Männer dieses Herzogtums mit allen Mitteln zur Wehr setzen.

Gerade in harten Wintern wagen sich die hungrigen Vierbeiner der dunklen Wälder auf ihren Streifzügen zu den bewohnten Gebieten und werden zur Plage. Nicht selten werden Menschen vermisst, die Holz suchen waren oder Händler gelangen nie an ihr Ziel. Die Wölfe allerdings sind nicht die Einzige Gefahr, die die dichten Wälder durchstreifen. Immerwieder überqueren kleine Orkgruppen die grenze, die plündernd und Mordend ihre Spuren hinterlassen. Aus diesem Grund haben die Bauern ihre kleinen Dörfer aufgegeben und haben sich zu größeren Ortschaften zusammengeschlossen.

Köhler und Bergleute, aber auch sehr gute Handwerker wie Goldschmiede und Glasbläser kann man hier finden.

8. Wettstein

Herzog: Siegesmund von Wettstein

Ein zurückhaltender und bescheidener Herrscher. Viele kennen ihn als hervorragenden Diplomat und  Händler. Vor allem die süße Kost erfreut nicht nur seinen Gaumen.
Um ihn zu ehren, wurden von den ansässigen Süßbäckern, acht Pralinensorten erfunden.

Über das Herzogtum:

Durch die Ausläufer des großen Gebirges ist Wettstein von den restlichen Herzogtümern geographisch getrennt und diese Sonderstellung wurde genutzt, um den Handel voranzutreiben. Fruchtbare Täler und geschickte Handwerker brachten einen kleinen Wohlstand in das kleine Herzogtum. Die Wettsteiner sind Fremden gegenüber zwar freundlich, schließlich kann man mit ihnen Geld verdienen, aber letzlich bleiben sie doch lieber unter sich. Wettstein selbst beteiligt  sich im Bürgerkrieg nicht mit Truppen, sondern entsandte Heiler, die neutrale Lazarette errichteten. Siegesmund bemüht sich stest zwischen den Parteien zu vermitteln.