Galgenberg

Die Kampagne

Die Galgenberg Kampagne ist unser Bemühen das Ausspielen in den Vordergrund zu setzten und den Raum für Entwicklungen zu bieten. Ein Einstieg für neue Spieler und Charaktere dürfte hier besonders leicht fallen. Wer hier Weltuntergangs-Szenarien oder gar Halbgott-Spieler sucht, wird sie bei uns nicht finden. Viel mehr versuchen wir das „miteinander Spielen“ wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Unser Anliegen ist es nur darstellbare und für jeden lösbare Aufgaben zu stellen.

Wenn ihr in die Kampagne einsteigen wollt, könnt ihr Euch ja die “Was bisher geschah” Informationen anschauen. Das ist zwar kein muss, hilft aber beim Eintauchen in die Geschehnisse. Ihr werdet aber auch ohne diese Informationen sehr leicht ins Spiel finden.

Spielgelände, Unterbringung und Verpflegung

Gorgast Innenhof

Wie bei allen unseren Galgenberg Cons spielen wir auf Fort Gorgast, eine preußische Festungsanlage aus dem 19. Jahrhundert. Sie liegt rund 80 Auto-Minuten östlich von Berlin und ist sehr leicht mit der Niederbarnimer Eisenbahn zu erreichen.

Fort Gorgast

NEB Bahn

Die Unterbringung erfolgt in ca. 5m x 14m großen Kasematten. Vor Ort können wir auf ca. 20 alte Feldbetten zurückgreifen. Solltet ihr also ein Feldbett benötigen, so sprecht das bitte vorher mit uns ab. Es gibt aber auch Betten, jedoch sind die Matratzen nicht gerade die Besten. Solltet ihr Zelten wollen, so sagt uns bitte vorher Bescheid, damit wir für Euch einen schönen Platz freihalten können. Die sanitären Anlagen (Duschen, Toiletten, Waschbecken) sind in einem separaten Haus innerhalb der Festungsanlage untergebracht. Für den gemütlichen Umtrunk am Abend oder die heiße Tasse Tee zum aufwärmen steht natürlich eine Taverne innerhalb des Gemäuers bereit.

Durch das Festhalten am gleichen Con-Gelände erhoffen wir uns eine stimmige Galgenberg Verbindung mit diesem Ort. Schließlich spielt die Galgenberg Kampagne ja auch immer auf dem gleichen Lehen des Herren Heinrich.

Was bisher geschah

Drakensteinstein 14 – Aller Anfang ist leicht 05.Juni – 07.Juni 2009

Galgen auf Galgenber 1Die letzten Jahre nach dem Bürgerkrieg waren für das alte Lehen Galgenberg weniger rosig. Ohne einen ansässigen Herren verlor es doch rasch den ehemaligen Glanz. Doch die Zeiten standen auf Wandel. Dem jungen Herren Heinrich ist das Lehen bei seinem Ritterschlag zugesprochen worden, doch es war noch viel zu tun. Kurz nach seiner Ankunft musste er erkennen das sein Lehen wohl die neue Heimat von mehren Vogelfreien und Gesetzlosen geworden wart. Als gleich hob er eine Bürgerwehr aus und führte vorübergehend strenge Regeln bezüglich des Tragens von Waffen ein. Aber er kümmerte sich nicht nur um die Sicherheit des Volkes, nein er ließ auch die alte Kapelle neu weihen, errichtete eine Bibliothek, sorgte für einen gelehrten Magus als Ansprechpartner, bildet Jäger und Soldaten aus, ließ die Taverne in Schuss bringen… und und und….

Nach nur kurzer Zeit zeigte sich das unter dem vorhanden Volke und den Reisenden einige wahre Helden zu finden waren. Sie halfen wehrhaft dabei die Gesetzlosen einzufangen und das Land wieder in ruhige Bahnen zu lenken. Ja, sie entlarvten sogar eine Hexe welche sich in den unterirdischen Grabkammer verkrochen hatte. Glücklicher Weise gelang es ihnen gemeinsam sie zu verjagen und ihren Wächter – einen Stein-Golem – nieder zu strecken. Die Herausragendsten von ihnen wurden von Heinrich geehrt und erhielten eine Hand voll Silber.

Generell waren es sehr ertragreiche Tage für das ansässige Volk und ihre reisenden Gäste.

Drakenstein 15 – Rückkehr nach Galgenberg 15.Oktober – 18.Oktober 2009

Nachrichten von Nordmänner ereilten die Helden von Galgenberg. Den benachbarten Dörfern Kleinweiher und Oberbachingen soll es schlimm ergangen sein. Nur im nahe gelegenen Mühlhausen scheint es einigermaßen glimpflich verlaufen zu sein. Angeblich haben 3 ältere Frauen schlimmeres verhindert und den grausamen Erik daran gehindert weiter zu wüten. Doch der Schein trügte, schon bald wurden Nordmänner in den Wäldern von Galgenberg gesichtet.

Mit dem Morgengrauen des nächsten Tages kam dann auch der grausame Erik mit seinen Mannen und brach plündernd über das friedliche Galgenberg herein. Glücklicher Weise gab es einige wachsame Reisende die ihn soweit ablenken konnten das niemanden etwas ernsthaftes zugestoßen war. Das Silber der kleinen Kapelle war aber entwendet worden, und vereinzelnd sollen die Nordmänner nach Schlüsseln gesucht haben.

Spätesten jetzt waren alle wach, und am Frühstückstisch hörte man viele über seltsame Träume sprechen.

„Die Mondrarocker, ein benachbartes Herzogtum und Mitstreiter im Bürgerkrieg, sollen die Festung geschliffen haben.“ … „Der Prior hat einen Soldaten zum Torwächter ernannt und ihm einen Schlüssel gegeben.“ … „Ein Mönch hat einer Schülerin eine seltsame Schrift mit Hilfe von Ruhnenscheiben beigebracht.“

Als erstes machte man sich auf, die Nordmänner zu jagen… Jedoch entbrannten verbitterte Kämpfe und nur mit Not konnten die Recken unter Führung der Ritterschaft ihre Stellung behaupten. Während die Nacht den Wilden gehörte und diese die Marktstände nieder brannten, konnte der große Angriff am darauf folgenden Tage unter heldenhaften Bemühungen aufgehalten werden. Der Anführer Erik der Schreckliche wurde gefangen gesetzt und auf geknüpft.

Womit vorerst wieder Ruhe in die Festung einkehren konnte.

Drakenstein 16 – Die letzten Tage des Friedens 1.April – 5.April 2010

Das Fest des Greguar steht an, das Heldenfest in Drakenstein. Es wurde zum Ausmarsch der eigenen Truppen von der Königin persönlich ausgerufen. Ja auch in Galgenberg bereitete man sich auf das Fest vor, schließlich erwartete man auch einige seiner kommenden Helden. Aber ein Jarl aus dem Norden wollte noch schnell vorm Krieg seine Beute einstreichen. Also sammelte er all seine Mann und überfiel das arglose Galgenberg. Die Bewohner und die geladenen Gäste konnten ihnen nur bedingt trotzen. Nach dem der edele Herr Heinrich schwer verwundet wurde sah es ganz schlecht aus um die kleine Feste. Sie drohte dem Willen des Jarl ausgeliefert zu werden. Aber es gab auch noch andere erwähnenswerte Ereignisse. Die kleine Luise erstach einen Priester und niemand wusste wieso. Doch eins war sicher, der Klerus würde die Verhandlung um ihre Schuld nicht so einfach in die Hände des ansässigen Adels legen. Sie schickten einen Inquisitor mit, der die Anklage unterstützen sollte. Mit ihm kamen glücklicher weise auch einige Soldaten des Klerus die ab nun das Gebiet sicherten. Die Helden der Fremde hatten es zwar geschafft ihn in die Flucht zu schlagen, aber es waren noch immer einige seiner Leute zugegen. Für Luise wurd es richtig eng. Die rechtspechende Vertretung des Adels war mit sehr jungen Adeligen besetzt, welche sich nicht wirklich einigen konnten. Sie kamen zwar zu einem Urteil, aber der Inquisitor sah den Zweifel in ihren Augen und unterband die Verkündung des Entscheids. Nun war es an ihm für Recht zu sorgen, es war die Zeit eines Gottesurteils gekommen. Die reisenden Helden waren empört! Aber es kam ganz anders als gedacht, sie bestand die Feuerprobe. Ihre Tat war nun legitimiert, und ruhe kehrte ein. Dem war auch gut so. Denn am nächsten Tag war der Tag des heiligen Greguar. Ein Tag, an dem sich alle die es vermögen mit einander in Wettkämpfen messen. Es war ein herrlicher Tag!

Und die Bedrohung der Nordleute war von nun an für immer von Galgenberg genommen.

Drakenstein 18 – Ackers Segen 26.Oktober – 28.Oktober 2012


Allerlei vornehme Gäste reisten nach Galgenberg. Denn wie der Volksmund und auch der Herold zu berichten wussten stand eine Hochzeit an. Heinrich von Galgenberg schickte sich an den Ehebund einzugehen. Großes Staunen gab es im Drakensteiner Adel als der königliche Herold die Zustimmung der Krone zur Vermählung Heinrichs gab. Denn nicht wie traditionell üblich sollte Heinrich politisch heiraten, sondern vielmehr wollte er seinem Herzen folgen und aus Liebe heiraten. Lily heißt seine Herzensdame, eine Priesterin des Lydra-Ordens von hoher Geburt, die unlängst seinen Antrag annahm. So sammelte sich also Adel, Klerus und allerlei Gesinde in Galgenberg. Selbst aus befreundeten Ländern und Reichen wie Asfalon, Braganca, Lyrien und Siebenhafen trafen Gäste ein. Zum jährlichen Ackers Segen traf sogar die Krone, Amalswind von Draken, höchstselbst ein und segnete mit der Kirche symbolisch den Acker und gab der Hochzeit ihren letzten Segen. Generell gaben sich die Bewohner der Feste vielen Gebeten hin. Die Priesterschaft hielt regelmäßige Messen und es wurde verschiedenen Heiligen gedacht.

Außerdem wurde eine Treibjagd auf einen wilden Wolf in den Wäldern um Galgenberg durchgeführt, die der Corporal Hammerschmied mit einem güldenen Blattschuss für sich entscheiden konnte. Beim Bruchringen zwischen den Knechten wurde beherzt zugelangt. Die Ritter fochten im Turney gegeneinander um die Gunst der Damen. Im letzten Kampf bot Sire Wolfhardt von Rotenforst aus Siebenhafen wahrlich ehrenhaft Heinrich sein Schwert und kürte den Bräutigam damit zum Sieger des Turneys.

Am Abend schließlich war es soweit. In die feinsten und edelsten Gewänder gehüllt nahmen die hohen Herrschaften und natürlich auch das Gesinde in der Kapelle platz. Der ehrwürdige Abt Hubertinus de Cassaré traute Heinrich und Lily zum neuen Ehepaar zu Galgenberg. Sogleich begann das Feste. Die Mägde und Knechte hatten sich selbst übertroffen und servierten ein denkwürdiges Festmahl aus vier ordonsgefälligen Gängen. Und das Bier und der Wein floß in Strömen. Welche schöne, welche hohe Zeit auf Galgenberg.

Drakenstein 20 – Siegelbruch 03.Oktober – 06.Oktober 2013

Galgenberg5
Glücklicher hätten die Tage von Heinrich von Galgenberg nicht sein können. Kurz nach seiner Vermählung sprach ihm die Krone den Baronstitel zu Stormfels zu und die Ehe mit seiner geliebten Lily lief nur allzu gut. Das Gesinde der Feste war sich sicher, der erste Erbe würde nicht mehr lange auf sich warten lassen. Anlässlich seines ersten Hochzeitstages luden Heinrich und Lily wieder Freunde und Gäste ein. Neben alten Bekannten des letzten Jahres kamen auch neue Freunde wie die Hussiten um den Sigmarpriester Bruder Johann. Die Elfkreuzer angeführt von Bruder Eysebius und Ruwen von der Eichenfeste schlugen Ihr Lager in Galgenberg auf. Und Ulrich von Dobran aus Siebenhafen brachte diesmal den Reißenberger Söldnerhaufen mit.

Welch großes Glück, den Galgenberg war in Gefahr. Die Ketzer und Häretiker des verbannten Orden des Gleichgewichtes erhoben Anspruch auf die alte Inquisitionsfeste. Zu allem Unglück hinzu tat sich unter den zunehmend härter werdenden Angriffen der Fanatiker noch ein weiteres Problem auf. Die Pest war in einem der Nachbardörfer ausgebrochen. Und trotz des beherzten und eiligen Schließen des großen Tores, konnte die Verbreitung der Krankheit nicht verhindert werden. Die Bibliothekare und die Alchemisten rangen sich zusammen und unter schwersten Anstrengungen wurde in der Bibliothek ein geheimes Trankrezept entdeckt. Mit knapper Mühe konnte die Medizin die Erkrankten retten. Doch war da immer noch der Orden des Gleichgewichtes.

Tief verborgen in den Kavernen von Galgenberg befand sich die Quelle der Macht des Ordens. Lily von Galgenberg riss das Kommando an sich und führte jeden wehrhaften Mann und jede wehrhafte Frau gegen die Ketzer ins Felde. In einem Kampf auf Messers Schneide konnte ein mühsamer Sieg errungen werden und die Bedrohung getilgt werden. Doch nur unter großen Opfern … der tapfere Erich, Hauptmann der Reißenberger Söldner, wurde im letzten Kampf niedergestreckt. Seine Mannen trugen seinen Leichnam hinaus und alle Bewohner und Gäste der Feste erwiesen ihm bei seinem Feuerbegräbnis die letzte Ehre. Wahrlich getrübt vom Tode Erichs war das Festmahl anlässlich des ersten Hochzeitstages des Baronenpaares zu Galgenberg.

Doch besann man sich des fröhlichen Wesens Erichs und Dank des Weines und des Bieres trank und sang man auf sein Wohle im Jenseits. Derweil bereitete sich der Magier Rodriguez auf seine Meisterprüfung vor. Mit Erlaubnis der Ordonskirche und unter Aufsicht der Inquisition nutze Rodriguez die Einrichtung der örtlichen Magierakademie zum schaurigen Ulk für ein erstaunliches Experiment. Die Beratungen dauerten nur kurz und mit großer Freude konnte der Meistergrad verliehen werden.

So endete auch dieses Kapitel von Galgenberg dennoch glücklich. Und Heinrich von Galgenberg ließ sich genüsslich in seinen kürzlich errichten Badezuber hinein und dachte mit Frohmut an die nächste Zeit mit seiner geliebten Lily auf seiner Feste.

Drakenstein 21 – Ein Neubeginn 18. Juli bis 20. Juli 2014


Allerlei neue Gäste trafen in Galgenberg ein. Das Baronenpaar Heinrich und Lily war nicht zugegen und so lag die Führung in den Händen des verantwortungsvollen Vogt William. Zu Besuch waren auch das Greifenkorp und die Moorländer, die neue Rekruten anwarben. In den Wäldern jedoch drohte schon wieder Ungemach. Eine Bande von Gesetzlosen – offenkundig aus der verwaisten Bourgoigne nach Klemmberg eingefallen – überfiel die Dörfer und versuchte sich den Schätzen Galgenbergs zu bemächtigen. Bei einem der Überfälle wurde der Priester Cevelon getötet. Wütend waren die Galgenberger und die Gäste und so wurden alle Banditen mit der Klinge Ordons ewiger Gerechtigkeit übergeben.

Erneut tat sich eine der finsteren Kavernen auf und Vogt William führte tapfer die Gäste in ein finsteres Labyrinth, um sich dem Untod entgegen zu stellen. Derweil hatten die Magd Klara und die beiden Unfreien Hinnerk und Hotte alle Hände voll zu tun, das Wasser im Badezuber warm zu halten. Und bis spät in die Nacht hinein spielte Baldwin der Barde auf seiner Laute und sang von allerlei Abenteuern, die da noch kommen mögen.

Drakenstein 23 – Unter Freunden 23. – 25.10.2015

Es dauerte einige Wochen, doch dann kam die frohe Kunde nach Galgenberg. Ein dünner Frieden mit Pandoria war ausgehandelt worden. Der Krieg ist zu Ende.

Die Bauern und die einfache Bevölkerung von Galgenberg jubelten. So sprach denn der Vogt, „Entfacht das Feuer und macht das Wasser heiß. Zur Feier des Tages möge ein jeder im Zuber der Säule der Reinheit frönen und vergesset nicht Ordon bei jedem Schlucke Bier zu preisen.“ Und so tat das Volk. Es feierte bis Spät in die Nacht und bewunderte die vielen herbei gekommenen Gaukler und tänzer.Eine friedvolle Feier, wären da nicht die auf Rache sinnenden Streiter Pandorias aus dem Hinterhalt gekommen….

… Die Geschichte geht weiter, nur das wie liegt in Euren Händen …

Bekannte Persönlichkeiten

Heinrich, Baron von Galgenberg und Stornfels
(Der Baron)

Lily, Baronin von Galgenberg und Stornfels
(Die hohe Dame des Hauses)

William von Valmor zu Galgenberg
(Der Ritter, Vasall Heinrichs)

Moebius aus Lehmfurt
(Der Priester, mittleweile wurde er nach Sturmfels versetzt)

Joachim von Weide                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  (Der Priester neue Priester)

Raspotin
(Der Magier)

Knappe Dankward                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                        (Knappe von Sire William)

Klara
(Die Bademagd)

Hotte und Hinnerk
(unfreie Bauern)

Du
(????)