Der heilige Arvandus von Eichenthron

Der heilige Falkenbergs

Vor vielen Jahren wurde ein Dorf im Herzogtum Falkenberg von einer grausamen Räuberbande tyrannisiert. Sie griffen das Dorf an, raubten Frauen, mordeteten und erpressten die armen Menschen um Geld und Nahrung. Beim nächsten Vollmond wollten sie wieder kehren um sich ihr erpresstes Gut abzuholen und drohten den Menschen, dass sie sonst das Dorf bis auf seine Grundmauern niederbrennen werden.

 

Da begab es sich dass Arvandus von Eichenthron aus den Radzügen, gemeinsam mit seinen Gefährten nach Hause zurück kehrte. Arvandus von Eichenthron aus Falkenberg war ein tapferer Soldat, der in den heiligen Radzügen so manchen Gegner erschlug und sich vieler heldenhafter Taten verdient machte. Die Menschen aus den Dörfern erblickten das heilige Zeichen des Radzuges und wussten, dass sie auf die Hilfe der tapferen Männer bauen konnten.

 

Sie baten Arvandus und seine Gefährten um Hilfe. Die Soldaten versteckten sich in der Scheune und als die Räuber zurück kehrten nutzten sie die Überraschung und griffen die Bande an. Sie schafften es, sie entweder gefangen zu nehmen um sie später der gerechten Strafe Ordons zu übergeben, oder sie auf der Stelle zu töten. Nur der Anführer der Räuber schaffte es zu entkommen. Arvandus, der auch ein fähiger Jägersmann war, verfolgte die Spur des Mörders vier Tage lang bis er an einen Fluss kam, der zu dieser Jahreszeit Hochwasser führte.

 

Die Furt war überflutet und die Fähre befand sich auf der anderen Seite des Flusses.Doch am Ufer sah er den Mörder stehen und holte mit seinem Speer aus, um ihn auf den bösen Mann zu werfen. Dieser jedoch erblickte Arvandus und suchte Schutz hinter einer mächtigen Eiche.Doch Arvandus, tief erfüllt vom Glauben und gerechtem Zorn, warf seinen Speer dennoch und dieser durchdrang das mächtige Holz der Eiche und richtete den Übeltäter.