Der heilige Isidur von Galgenberg

Der heilige Klemmbergs

In Zeiten, da Galgenberg noch keine trutzige Feste war, sondern ein beschauliches Kloster, lebte an eben jenem Ort ein bescheidener Glaubensbruder mit Namen Isidur.

 

Eines Tages geschah es dann, dass ein Bauer eine junge Frau zum Kloster brachte. Sie sei seine Stallmagd und er habe sie im Rübenkeller beim Beischlafe mit einem Dämon beobachtet. Seit jenem Vorfall gäben die Kühe nur noch die Hälfte der Milch. Die Beschuldigt wehrte sich und behauptete, sie seie noch unberührt.

Isidur hörte sich den Fall an und versammelte alle seine Brüder um sich. Er besprach sich mit ihnen und sie beschlossen, dass, sollte die Geschichte wahr sein, die Frau gefährlich sei und in den Kerker gehöre.

Aufgrund seines starken Glaubens und seines Willens für die Ordnung zu kämpfen, erklärten die Brüder Isidur zum ersten Verfolger der Verfehlungen.

 

Isidur verließ also den Kreis der Brüder und stellte sich vor die Frau. Er erhob den Finger gegen sie und klagte sie an mit den Dienern des Chaos verkehrt zu haben. Und da er dies tat, geschah ein Wunder und Ordon gab ihm das Wissen darum, wie die Buhle zu enttarnen sei.

Er schickte die Brüder nach geweihtem Wasser und so sie es brachten nahm Isidur es und übergoss die Buhle damit.

 

Unter ihrer Kleidung wurde der Bauch einer Schwangeren sichtbar und sie konnte nicht mehr leugnen. Es waren noch lange Verhöre von Nöten, bis sie alle Untaten gestand. Doch am Ende konnte die Hexe dem gerechten Urteil Ordons übergeben werden. Bruder Isidurs Fähigkeiten Hexen und andere Diener des Chaos zu enttarnen wurde im Volke schnell bekannt, und so brachten die Gerichtsbarkeiten der umliegenden Lehen alsbald ihre Angeklagten nach Galgenberg um sie dort Verhören zu lassen.

 

Und so wurde aus dem Kloster von Galgenberg die erste Inqusitionsfeste, in der lange Zeit Isidur als erster Inqusitor Drakensteins ohne Fehl Recht sprach.